Turism Viterbo - Italien

Unterkunft und Tourismus zu Viterbo. Informationen Viterbo


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Viterbo Markierungsfahne

Viterbo: Informationen turism Viterbo


Viterbo stadt

Viterbo liegt etwa 100 Kilometer nördlich von Rom. Die Stadt ist vermutlich eine etruskische Gründung und war Ort mehrerer Konzile. Sie wird daher auch die "Stadt der Päpste" genannt.


Besonderheiten

Viterbo ist Sitz der Universität Tuscia sowie Lagerort der italienischen Goldreserven. Darüber hinaus befinden sich bei Viterbo bedeutende militärische Einrichtungen, darunter der wichtigste Stützpunkt der italienischen Heeresflieger und Schulen des Heeres und der Luftwaffe für Anwärter der höheren Unteroffizierslaufbahn (Maresciallo), die in Zusammenarbeit mit der örtlichen Universität ausgebildet werden. In Viterbo fand das bisher längste Konklave statt. Im Jahre 1268, nach dem Tode von Papst Clemens IV. begann das Konklave, das insgesamt 1005 Tage (vom 30. November 1268 bis zum 1. September 1271) dauerte. Die Zahl der Kardinäle war anfangs 20 und am Ende nur noch 16, da 3 Kardinäle in dieser Zeit verstarben und einer das Konklave verliess. Am 1. September 1271 wird ein Nicht-Kardinal zum neuen Papst. Der Erwählte Tebaldo Visconti, ein Italiener aus Piacenza welcher noch nicht einmal Priester war, war zu diesem Zeitpunkt auf einer Pilgerreise im Heiligen Land ( Akkon ) unterwegs. Der Archidiakon von Lüttich Tebaldo Visconti traf am 10. Februar 1272 in Viterbo ein, nahm die Wahl an, wurde am 19. März 1272 zum Priester und Bischof geweiht und am 27. März 1272 in Rom zu Papst Gregor X. gekrönt.


Bomarzo

Hier befindet sich der Sacro Bosco (Heiliger Wald), auch Parco dei Mostri (Park der Monster), ein manieristischer Garten, angelegt von 1552 bis 1585 für Vicino Orsini. Landschaft und Architektur bilden einen wunderlichen Bereich der Verwirrung, eine bizarre Inszenierung von grotesken Gestalten, phantastischen Bauwerken und rätselhaften Sinnsprüchen. Von einem quadratischen Obstgarten führt ein unregelmäßiger Weg zu einem Bachtal. Den Weg säumt ein skurril-grausames Skulpturenprogramm, das beim Besucher Unverständnis und Verstörung hervorruft. Das Bildprogramm, das nurmehr unvollständig erhalten scheint, ist weiterhin Gegenstand spekulativer Deutungen, obwohl es in weiten Teilen entschlüsselt ist. Es handelt sich um ein literarisches Konzept, das sich auf Ludovico Ariosto und seine Dichtung Orlando furioso (Der rasende Roland) bezieht. Vicino Orsini war ein Verehrer Ariosts und Petrarcas.


Tarquinia

Tarquinia ist eine Stadt in der italienischen Provinz Viterbo, Latium mit knapp 15.000 Einwohnern. Sie liegt 132 m ü. NN und 5 Kilometer vom Tyrrhenischen Meer entfernt.

Tarquinia hieß von 1872-1922 Corneto Tarquinia, davor Corneto, und ist eine alte Siedlung, die im Mittelalter eine Stadtrepublik war, die Bündnisse mit Genua, Pisa und Venedig einging. Im 14. Jahrhundert verlor Corneto seine Unabhängigkeit und gehörte seitdem zum Herrschaftsgebiet des Papstes.

Sehenswürdigkeiten in Tarquinia sind:
die gut erhaltene Altstadt mit zahlreichen Geschlechtertürmen
die Kirchen Santissima Annunziata, San Antonio und San Pancrazio aus dem 13. Jahrhundert
der Palazzo dei Torri (13. Jahrhundert)
das Hospital Santo Spirito aus dem 15. Jahrhundert
der Palazzo Vitelleschi (15. Jahrhundert).
der 1656 restaurierte Dom mit einem Chor aus dem 15. Jahrhundert und Fresken aus dem Jahr 1509
das Museo Nazionale Tarquinese mit zahlreichen etruskischen Funden


Bolsena


Bolsena ist eine italienische Stadt am Vulkansee Lago di Bolsena, Provinz Viterbo, im Latium.
Der Ort verfügt über eine Grundfläche von 63.94 km², liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 350 m ü. NN und hat 4194 Einwohner (Stand am 30. Juni 2005).

Geschichte
Wahrscheinlich entstand Bolsena, als die Römer die Einwohner des eroberten etruskischen Hauptortes Volsinii hierher umsiedelten, daher rührt der antike Name Volsinii Novi für Bolsena. Einige Wissenschaftler vermuten das zentrale Heiligtum der Etrusker, fanum voltumnae, ganz in der Nähe. In Bolsena sind Ausgrabungen zu besichtigen, die einen Teil der römischen Stadtanlage (großer Hauptplatz, Zisternen, Amphitheater, Katakomben) freilegten. Durch Bolsena führt die Via Cassia, eine der alten Römerstraßen, die von Rom aus in die Toskana führte und in der Verlängerung bis Genua reichte. Während des Mittelalters wurde diese Strecke Teil des Pilgerwegs der Via francigena, auf der Pilger von Canterbury in England über die Alpen bis nach Rom zogen.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]Über der heutigen Stadt thront eine mittelalterliche Burg.
Mysterien Santa CristinaIn der Kirche der hier begrabenen Heiligen Christina sind nicht nur Katakomben zu besichtigen, sondern auch die Blutflecken auf dem Altarstein, die von dem Wunder herrührten, als ein böhmischer Priester, der an der Transsubstantiation zweifelte, im Jahre 1263 auf seiner Pilgerreise nach Rom während der Eucharistie die Hostie (=Leib Christi) brach und aus dieser der Legende nach Blut tropfte. Dieses Wunder begründete das Fronleichnamsfest. Daraufhin wurde in dem nahe gelegenen Orvieto der Dom gebaut, in dem das Altartuch als Reliquie aufbewahrt wird. Das Fest "Santa Cristina" wird in Bolsena jedes Jahr am 24. Juli mit grossem Aufwand gefeiert. Die Lebensgeschichte der Heiligen, die dort im Jahre 304 als Märtyrerin starb, wird in Form eines Mysterienspiels an verschiedenen Plätzen des Ortes in Szene gesetzt. In und um Bolsena wird der Weißwein Est! Est! Est! angebaut, der ursprünglich im Nachbarort Montefiascone "erfunden" wurde (siehe hierzu auch den Artikel Weinbau in Italien).
Der Lago di Bolsena oder Bolsenasee ist ein See in Italien, im Norden der Region Lazio ca. 90 km nördlich von Rom, im Verwaltungsbezirk Viterbo und südlich der Toskana und Umbriens.

Lago di Bolsena
Der
Lago di Bolsena ist ein fast kreisrunder See mit 114 km² Wasseroberfläche und ungefähr 43 km Umfang. Entstanden ist er vor schätzungsweise 300.000 Jahren, als Caldera einer vormals vulkanisch aktiven Zone. Seine größte Tiefe beträgt zirka 151 Meter, die Durchschnittstiefe zirka 81 Meter. Der Fluss Marta bei der gleichnamigen Ortschaft ist der einzige Abfluss des Sees und entwässert diesen in das Tyrrhenische Meer. Der See verfügt über eine sehr gute Wasserqualität, so dass Sichttiefen von bis zu 10 Metern möglich sind. Der schwarze, grobkörnige und mit Tuffpartikeln durchsetzte Sand an den Seeufern verweist auf den vulkanischen Ursprung.
Im See befinden sich zwei kleine Inseln: die Isola Bisentina und die Isola Martana. Auf der Isola Bisentina können historische Gebäude besichtigt werden: Die Insel war jahrhundertelang im Besitz der Farnese-Familie und diente vielen Päpsten als Sommerresidenz. Auf der unbebauten Isola Martana soll im 6. Jahrhundert die ostgotische Königin Amalasuntha von ihrem Cousin und Mitregenten Theodahad gefangen gehalten und schließlich ermordet worden sein.
Am Ufer des Sees liegen (im Uhrzeigersinn) die Orte Bolsena, Montefiascone, Marta und Capodimonte sowie das Anbaugebiet der DOC-Weine "Est! Est!! Est!!!" und "Aleatico di Gradoli". (Siehe hierzu auch den Artikel Weinbau in Italien)
In den 1990er-Jahren wurde eine weitere Uferverbauung durch restriktive behördliche Maßnahmen radikal eingeschränkt. Dadurch ist der Zugang zum Seeufer fast nicht eingeschränkt. Der Lago di Bolsena ist ein gutes Beispiel für die Entwicklung eines sanften Tourismus in Italien.



Viterbo stellen:
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