UdineTouristic information about the city, the provinces and localities
Geschichte
Baudenkmäler und Museen
Localities in the province
Udine (furlanisch Udin, slowenisch Videm, deutsch Weiden) ist eine Stadt in der Region Friaul-Julisch Venetien im Nordosten Italiens und mit 96.750 Einwohnern (Stand am 01. Januar 2007) die zweitgrößte der Region. Die Stadt liegt auf 46,07° n.B. und 13,24° ö.L. zwischen den Südalpen und der Adria, nur 20 Kilometer von der slowenischen Grenze entfernt.
Udine ist die wichtigste Stadt der historischen Landschaft Friaul und Hauptstadt der Provinz Udine.
Geschichte
Erstmalig erwähnt wurde die Stadt im Jahr 983 in einer von Kaiser Otto II. verbrieften Urkunde, archäologische Funde jedoch weisen auf ein wesentlich höheres Alter hin. Zu jener Zeit waren Städte mit Stadtmauern befestigt; im Fall von Udine wurden sie im Laufe der Jahrhunderte fünfmal erweitert, um der wachsenden Bevölkerung mehr Platz zu geben. Zur fünften und letzten Mauer, welche die Stadt fast kreisförmig umlief, gehört der Turm der Porta Aquileia. In der Via Mercatovecchio entstand der erste Markt, der im Jahre 1223 von dem Patriarchen Berthold von Andechs dem damals mittelalterlichen Flecken gewährt wurde. „Die Marktfreiheit zusammen mit der (1248 gewährten) Steuerfreiheit zogen viele Freie an, welche so
d.h. Bürger von Udine wurden, neue Häuser errichteten, den von Mauern umgebenen Flecken vergrößerten und zur Stadt machten“. Der Ort gelangte erst im 14. Jahrhundert zu einiger Bedeutung. 1420 fiel Friaul unter die Herrschaft Venedigs. Im 17. und 18. Jahrhundert eiferten einheimische Adelsfamilien mit den reichen Patriarchen in einem kostspieligen Wettstreit um die prachtvollsten Paläste. So kam auch Giovanni Battista Tiepolo (1696-1770) von Venedig nach Udine, um die Ausschmückung der Palazzi vorzunehmen. Nach den Wirren der Napoleonischen Zeit kam es zum Risorgimento, der Wiederauferstehung des italienischen Staates.
Baudenkmäler und Museen
Der Dom, erbaut 1236-1461
Schlosskomplex: der Bogen spannt sich von einer Galerie antiker Kunst, einem Archäologiemuseum, über eine Galerie der Entwürfe und Drucke bis hin zum Friulanischen Museum der Fotografie.
Galerie der modernen Künste: Ende des 19. Jahrhunderts von Antonio Marangoni gegründet, setzte sich die Galerie zum Ziel, Werke junger Künstler anzukaufen, um eine Sammlung zeitgenössischer Kunst zu schaffen.
Palazzo Valvason Morpurgo: der Palast bewahrt die Archive von Architektur und Design auf, ist Gastgeber von Ausstellungen zur Thematik und nimmt sich verschiedener friulanischer Projekte an.
Kirchenmuseen:
Die Kapelle Manin kann wochentags nach Voranmeldung besucht werden,
das Diözesanmuseum und das Dommuseum zeigen weitere sakrale Kunstwerke.
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