Agrotourismus und b&b to Ramazzano

Zimmer Ramazzano

Agrotourismus und  B&B to Ramazzano

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Podere Caldaruccio

Mit Vergnügen bieten wir Ihnen die Möglichkeit, einen unvergesslichen Urlaub in unserem eleganten Landhaus aus dem 18. Jahrhundert zu verbringen, umgeben von uralten Wäldern und sonnigen Feldern, mitten in der wunderschönen umbrisch-toskanischen Hügellandschaft ganz in der Nähe von Perugia, Gubbio und Assisi. Hier können Sie noch die Düfte einer unberührten Natur wahrnehmen. Zur Verfügung stehen mehrere Ferienwohnungen (etwa 50 bis 100 m2 groß) und ein Dreibettzimmer mit einer Fläche von 30 m2 (einschließlich Bad mit Badewanne), die unter Beachtung der traditionellen umbrisch-toskanischen Baukunst mit Parkett, Terrakotta-Fliesen und Kastanienholz stilvoll renoviert worden sind. Die Räume sind elegant eingerichtet, zum Teil mit antiquarischen Möbeln. Sie verfügen über eine voll ausgestattete Küche, einen Kamin, ein oder zwei sehr geräumige Schlafzimmer mit Ehebett und ein bis zwei Zusatzbetten, separate Heizung, Satellitenfernsehen und Badezimmer mit Dusche. Die günstige Lage unseres Landhauses in der Nähe mehrerer touristisch und kunsthistorisch interessanter Orte Umbriens und der Toskana, wie Perugia, Assisi, Gubbio, der Trasimenische See, Cortona, Montepulciano, die Chianti-Weingegend, Siena und Florenz machen es zum idealen Ausgangspunkt für Ausflüge. Außerdem bieten wir unseren Gästen ein großes Schwimmbecken, einen privaten Park mit Gartenmöbeln, Spielmöglichkeiten für Kinder und Mountain Bikes. Sie können in den Wäldern spazieren gehen und auch reiten. Unsere Familie bewohnt das Landgut “Caldaruccio” seit etwa 200 Jahren und pflegt es unter Beachtung des Umweltschutzes und althergebrachter Traditionen. Wir bauen Obst, Gemüse und Oliven an und stellen unser Öl nach alten Verfahren her. Unseren Gästen steht auch ein Bio-Obst- und Gemüsegarten zur Verfügung. In den Ferienwohnungen können 2 bis 8 Personen untergebracht werden. Michele Ravano 338/2471459 075/694348 info@casolare.net Wegbeschreibung: Verlassen Sie die Schnellstraße E 45 von Norden kommend (aus Cesena Richtung Perugia) bei Resina (20 km nördlich von Perugia) oder von Süden kommend (aus Perugia Richtung Cesena) bei Bosco (15 km nördlich von Perugia). Fahren Sie in beiden Fällen etwa 7 km Richtung Ramazzano (Le Pulci), bis Sie das Ortszentrum erreichen und den Parkplatz eines Conad-Supermarktes mit Bar sehen. Rechts davon befindet sich Via Pineta, die Sie hoch fahren müssen. Nach etwa 700 m schnell aufeinanderfolgender Kurven, fast an der höchsten Stelle des Hügels, müssen Sie nach links abbiegen (rechts sehen Sie zu diesem Zeitpunkt ein Mehrfamilienhaus mit 6 Wohnungen, in dieser Straße das einzige Gebäude dieser Größe). Folgen Sie der erst kürzlich geteerten Straße für etwa 200 m. Kurz nach dem Ortsschild Ramazzano sehen Sie rechts ein großes schmiedeeisernes Tor mit Hausnummer 19 (Strada Palazzetta). Preise für eine Ferienwohnung pro Woche (Samstag-Samstag) einschließlich Nebenkosten (Strom-, Wasser- und Gasverbrauch). Bettwäsche, Handtücher und Tischdecken werden gestellt. Baita 3 Erw., 1 Kind Chalet 4 Erw., 4 Kinder Cottage 4 Erw., 2 Kinder Torretta 2 Erw., 1 Kind LOW MEDIUM HIGH 07/01-14/04 10/06-14/07 15/04-21/04 22/04-09/06 26/08-22/09 15/07-25/08 23/09-22/12 23/12-05/01 Baita (2 Pers) 350,00 420,00 525,00 Chalet (4 Pers) 450,00 550,00 800,00 Cottage (4 Pers) 550,00 750,00 1000,00 Torretta (2 Pers) 350,00 400,00 500,00 Cottage (8 Pers) 1000,00 1400,00 1900,00 Absagepolitik Falls Sie Ihre Buchung absagen oder ändern möchten, bitte richten Sie Sich nach der folgenden Absagepolitik: - Innerhalb von 30 Tagen vor der Ankunft: KEINE STRAFE. - zwischen dem 30. und 21. Tag vor der Ankunft: Zahlung des 15% der Gesamtsumme. - zwischen dem 20. und 14. Tag vor der Ankunft: Zahlung des 30% der Gesamtsumme. - zwischen dem 13. und 7. Tag vor der Ankunft: Zahlung des 50% der Gesamtsumme - weniger als 7 Tage vor der Ankunft: Zahlung der Gesamtsumme. Vorzeitige Abfahrt: Zahlung der Gesamtsumme. Die Zimmer stehen Ihnen ab 15.00 zur Verfügung. Wenn Sie früher ankommen, können Sie in unseren gemeinschaftlichen Säle oder im unseren Park warten. Man muβ innerhalb 11.00 die Zimmer frei lassen. Ferienhäuser/-Wohnungen in Ramazzano (PG) Die folgenden Angebote sind alle angesiedelt auf dem weiten Grundstück (6 ha) eines großen Bauernhofes, der oberhalb des Dorfes Ramazzano Le Pulci liegt und dessen Pinienwald man von der Tiberebene schon von weitem auf dem Hügel hinter dem Dorf sehen kann. Zwei der Wohnungen sind in dem großen Bauernhaus selbst untergebracht, zwei (bzw. drei) in separaten Gebäuden einige Meter vom Hauptgebäude entfernt. Die einzelnen Angebote im Bauernhaus selbst: Ferienwohnung „Chalet“ für 4 Erwachsene + 2 Kinder, bestehend aus großer Wohnküche mit offenem Kamin, zwei großen Schlafzimmern (40 und 30 Quadratmeter) und einem großen Badezimmer mit „Familiendusche“ und Waschmaschine. Die Wohnung ist zwar Teil des Hauptgebäudes, ist aber gut abgetrennt mit eigenem Garten mit Tisch und Gartenstühlen, von denen aus man einen herrlichen Blick über zwei Täler hat. Ferienwohnung „Torretta“ für 2 Erwachsene + 1 oder 2 Kinder, bestehend aus einem großen Raum (ca. 30 qm) mit offenem Kamin und einem Bad mit Wanne. Die Ferienwohnung ist sozusagen das Turmzimmer des großen Hauses mit wunderbarem Blick über das Tibertal. Sie hat einen Kühlschrank und eine Kochplatte. in eigenen Gebäuden: Ferienhaus „Baita“ ist ein kleines Chalet an der Einfahrt des Grundstücks mit einem großen Raum als Wohn- und Schlafzimmer mit offenem Kamin, dazu mit einer voll ausgerüsteten Küche und einem Badezimmer. Es hat seine eigene Terrasse mit Gartentisch- und Stühlen und mit Blick auf das Tibertal und das Tal hinter dem Hügel. Ferienhaus „Gubbio/Umbertide“, das größte Objekt auf dem Grundstück kann sowohl zusammen als auch als zwei getrennte Ferienhäuser gemietet werden. Eine Verbindungstür macht aus zwei 100-Quadratmeter-Einheiten ein Ferienhaus von 200 qm, eine Villa für eine sehr große Familie oder für zwei Familien, die eng miteinander Urlaub verbringen wollen. Jede Einheit hat unten ein geräumiges Wohnzimmer mit Küchenzeile (Waschmaschine und Geschirrspüler) und ein Schlafzimmer und Bad, oben auf der Galerie ein weiteres Schlafzimmer mit Bad und Balkon. Eine Einheit hat auch einen antiken Kamin. Für acht Erwachsene ist in den beiden Einheiten zusammen auf jeden Fall Platz, für zusätzliche Kinder lässt sich, je nach Bedarf, noch eine Lösung finden. Versteht sich von selbst, dass man einen wunderschönen Blick über das Tibertal und die Hügel dahinter hat. In allen Wohnungen gibt es Satellitenfernsehen mit digitalem Decoder. Die einzelnen Wohnungen sind teilweise mit edlen antiken Möbelstücken ausgestattet. Die Bewohner aller Wohnungen haben Zugang zu einem recht großen Swimmingpool auf dem Grundstück. Dasselbe gilt für die Grünflächen einschließlich der Pineta (Pinienwald). Es gibt Fahrräder für Ausflüge und für erfahrene Reiter auch ein Pferd zum Ausreiten. Zur Freude der Kinder gibt es viele Tiere auf dem Anwesen: Hühner, Enten, Gänse, Truthähne, Schweine, Schafe, Pferde und Hunde (auch Trüffelhunde). Als Nachfolger derer von Caldaruccio fühlen wir uns auch weiterhin den natürlichen Anbauweisen verpflichtet. Wir bauen Obst, Gemüse und Oliven nach den traditionellen Methoden an. Unseren Gästen steht auch der Gemüse- und Obstgarten offen. Und wenn Sie im November kommen, können Sie auch an der Olivenernte teilnehmen. Die Ferienwohnungen liegen geografisch günstig zur Erkundung Umbriens und der Toscana: Perugia, Assisi, Spello, Bevagna, Montefalco und Gubbio sind ganz nah, der Lago Trasimeno, Cortona und Montepulciano nicht allzu weit, und auch die Chianti-Gegend, Siena und Florenz sind in Tagesfahrten gut zu erreichen. Die Preise sind Wochenpreise und beziehen sich auf eine Miete von Samstag zu Samstag. In der Miete eingeschlossen sind die Endreinigung, die Bett-, Bade- und Tischwäsche, der Elektrizitäts- und Wasserverbrauch im Rahmen des Üblichen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Familien Ravano Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung Eugubina Das Gebiet, das sich von Gubbio Richtung Perugia erstreckt, ist reich an beeindruckenden Landschaftsbildern, an Orten von besonderem Interesse, sei es geschichtlich oder architektonisch: alte Ortschaften, Abteien, Burgen, eine jede ein Juwel entweder der Kunst oder seiner langen Geschichte wegen. Die Landschaft und die einzelnen Orte sind unberührt, die Taeler reich an Wasser, die Hügelketten weitraeumig und sonnenverwoehnt. Abbazia di San Verecondo de Spissis (des Bescheidenen Heiligen) o di Vallingegno. Die Kirche und das sich anschliessende Kloster wurden vom 12. zum 13. Jahrhundert an dem Sentiero Francescano della Pace (Pilgerpfad des Heiligen Franziskus vom Frieden) errichtet, und zwar auf der Stelle, wo zu antiken Zeiten ein Tempelchen dem Gott Genius geweiht war, deshalb der Name Vallis Genii. Die Kirche mit Glockenturm zeigt im Inneren einen quadratischen Grundriss, ist einschiffig mit Gewoelben, die alle von einer zentralen Saeule getragen werden. Eine halbkreisfoermige Apsis schließt den bewundernswerten Raum auf der anderen Seite ab. Die Krypta, die Fassade und einige dekorative Elemente stammen teilweise von einem frueheren Bau vor dem 11. Jahrhundert. Castello di Petroia Der Ursprung der Burg ist durch viele Dokumente bezeugt, von denen das wichtigste eine Urkunde des Kaisers Barbarossa vom 8. November 1163 ist. Wegen seiner Scharnierstellung zwischen Gubbio und Perugia spielte die Burg eine wichtige Rolle in den Wechselfällen der Geschichte des 12. bis 14. Jahrhunderts. Von 1400 an war Castello di Petroia an die Geschicke des Herzogtums Urbino gebunden. Federico da Montefeltro (der später sehr erfolgreiche Herzog von Urbino) wurde hier am 7. Juni 1422 geboren. Die Restaurierung, durchgeführt von 1982 bis 1989, zeigt nun eine voellige Wiederherstellung der mittelalterlichen Bauten innerhalb der Bergmauern. Castello di Biscina Der Name der Burg kommt vielleicht vom gewundenen Lauf des Flusses Chiascio, der in der Art und Weise einer Natter (biscia) ihr Gebiet durchquert. Urspruenglich war die Burg Lehnsbesitz der Grafen von Coccorano. 1356 vergab die Roemische Kirche das Lehen von Biscina an Baldo degli Ubaldi, einem Ratsherrn aus Perugia. Im Jahre 1383 wurde Biscina Besitz der Grafen Gabrielli aus Gubbio, und zu Beginn des 15. Jahrhunderts gelangte die Burg unter die Gerichtsbarkeit derer von Montefeltro. Nach einigem historischen Hin und Her wurde Castello di Biscina Besitz der Grafen Della Porta aus Gubbio von 1570 bis 1930. Noch heute ragt der hohe Turm über die dicken Mauern mit ihren Zinnen und über den grossartigen Eingang zum Burghof mit einem Portal aus verwitterten Steinen. Fratticiola Selvatica Ehemals auch Fratta oder Fratticciola Cordicesca genannt, ein Ortsname von wahrscheinlich langobardischem Ursprung. Der jetzige Namensteil Selvatica (=wild wachsend) bezieht sich vielleicht auf seine Lage in einem extrem waldreichen Gebiet. Funde von Bronzestuecken und von Mauerresten antiken Ursprungs deuten darauf hin, dass es hier schon Ansiedlungen in vorgeschichtlicher Zeit gegeben hat. Im Mittelalter war es eine befestigte Burg, ein Posten an der Grenze des Hoheitsgebiets von Perugia, aber 1216 wurde es von Gubbio erobert. Wiederum fast 100 Jahre später im Jahre 1312 wurde es von der Comune von Perugia neu befestigt. Am Ende des Jahrhunderts wurde es von Guidalotti erobert und in den anschliessenden Jahren während des Konflikts zwischen dem Kirchenstaat und Perugia von der Landbevölkerung demoliert. Nachdem es in bescheidenerem Massstab in der ersten Haelfte des 15. Jahrhunderts wieder aufgebaut war, blieb Fratticiola dennoch auf lange Zeit von den Hauptverbindungswegen abgeschnitten. Die Kirche Santa Maria delle Grazie, deren Existenz zum Ende des 14. Jahrhunderts urkundlich erwähnt ist, ist völlig ausserhalb der Mauern zu besichtigen. Die Kirche, eine Zeit lang zur Abbazia di Monte Acuto gehörig und dann im Jahre 1580 den Malteserrittern geschenkt, enthaelt Gemälde von Fiorenzo di Lorenzo. San Pietro, die jetzige einschiffige Pfarrkirche mit einem Glockenturm, dessen Grundmauern auf den Fundamenten eines antiken Turmes stehen, zeigt das Wappen der Malteserritter, denen die Kirche von 1580 bis 1927 überlassen war. Dann wurde sie dem Bistum Perugia überstellt. Piccione Das Dorf entwickelte sich aus den ersten laendlichen Ansiedlungen am Ende des 14. Jahrhunderts. 1412 hat der Rat von Perugia dem Dorf Piccione für fuenf Jahre die Steuern erlassen, (was so viel hiess wie: entwickelt euch!). Zum Ende des 16. Jahrhunderts ist die Existenz eines kleinen Hospitals bezeugt, gestiftet von Rodolfo Montesperelli, welches auch Pilgern Unterkunft anbot. Colombella Funde aus der Steinzeit und den folgenden Epochen belegen die staendige Besiedlung seit der Fruehzeit. Der Name leitet sich wahrscheinlich von einer „columella“ (kleine Saeule) her, die an diesem Ort stand. Fest steht nach Dokumenten aus der zweiten Haelfte des 13. Jahrhunderts, dass es dort eine Villa gab. Die wurde im Laufe des 14. Jahrhunderts befestigt und nahm die Bezeichnung „Castrum“ an. Die Befestigung gehörte dann dem Amt des Capitano di Porta Sole. In der folgenden Zeit erlebte sie Angriffe von Exiladeligen, von Broglia, von Braccio da Montone, von dem sie 1416 belagert wurde, von Astorre Baglioni, der 1496 die ihm feindlich gesinnten Adeligen vertrieb, die ihn bedrängten. Im folgenden Jahr wurde sie vom Herzog von Urbino beraubt, im Jahre 1563 fiel sie in die Haende von Giampaolo e Gentile Baglioni. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich Colombella verdoppelt in einem Ober- und einem Unterdorf. In der Naehe von Colombella findet man die Abtei Farneto und die Kirche Sankt Justin mit einer Krypta aus dem 13. Jahrhundert. Ramazzano Das Dorf verdankt seinen Namen der Burg Ramazzano, die schon 1100 existierte und der Familie Ramazzani gehoerte bis zum Aussterben des Geschlechts mit Alessandro 1637. Die Burg war Zuflucht von verbannten Politikern aus Perugia und Schauplatz von Scharmuetzeln zwischen den Oddi und den Baglioni. Die Burg wurde 1411 auf Anordnung der Comune von Perugia zerstoert. Mit der Zeit wieder aufgebaut, zeigt heute die Burg Mauern mit guelfischen Zinnen, einen Turm, einen Innenhof mit Brunnen, der mit unterirdischen Gaengen verbunden ist, und mit Raeumen, die Freskenwaende zeigen. Die alte Kapelle der Burg diente bis 1600 als Pfarrkirche. Seit 1113 wurde sie von den benachbarten Zisterzienzermoenchen von der Abtei Montelabate aus betreut. Abtei Montelabate Das aelteste Zeugnis dieser begnadeten Ansiedlung stammt aus dem Jahre 993, dem Jahr, in dem ein gewisser Giovanni di Gregorio ein nicht unbetraechtliches Stück Land an die Moenche des Klosters Santa Maria di Valdiponte, genannt Montelabate, gegeben hat. Der genaue Zeitpunkt des Baus der Abtei ist nicht sicher, wenn auch schon 1030 Giovanni der Neunzehnte die Restaurierung des Klosters angeordnet hat, welches ernsthaft beschädigt war. 1230 wurde der Kreuzgang wiederaufgebaut, der vielleicht durch einen Überfall der Sarazenen zum Einsturz gebracht wurde. 1281 liess der Abt Trasmondo die Kirche auf den Trümmern der vorhergehenden wiederaufbauen und schmueckte sie mit wertvollen Gemaelden. Die Krypta mit drei Apsiden ist der aelteste Teil des gesamten Komplexes und liegt unter dem Presbiterium der Oberkirche. Sie stammt aus dem 9. Jahrhundert. Die Oberkirche hat eine rechteckige Form in vier Schiffen eingeteilt, und sie zeigen Saeulen aus römischer und hochmittelalterlicher Zeit , diese mit kubischen Basrelief-Kapitellen mit Pflanzenmotiven. Die Rosette an der Fassade wurde 1302 im Auftrag des Abtes Ugoccione Monalucci aus Perugia gemeiselt. Von der Abtei hingen damals Ansiedlungen im weiten Umkreis ab: 20 Burgen und 30 Pfarrkirchen. Civitella Benazzone Das Dorf liegt oberhalb des Flüsschens Resina (Harz), im Mittelalter wurde es Civitella delle Benedizioni (Segnungen) genannt. Das wissen wir aus der Urkunde, mit der Kaiser Heinrich VI (der Vater von Friedrich II) im Jahre 1186 Perugia die Eigenverwaltung zugeteilt hat. Als Befestigung auf einem Hügel war Civitella, wie viele andere Zentren der Gegend, Schauplatz von unterschiedlichen Ereignissen, die mit den Geschlechterfehden in Perugia verknuepft waren. Im Jahr 1361 wurde es von den Exil-Adeligen besetzt, die sich zusammengetan hatten, um Perugia an Kardinal Albernoz zu uebergeben (an den spanischen Kirchenbeauftragten, der die Rueckkehr des Papstes aus Avignon nach Rom vorbereitete), es wurde aber in wenigen Tagen durch den Zorn des Volkes wieder befreit. Trotzdem wurde es 1402 von Truppen des Kirchenstaates und von Florenz erobert, allerdings ein Jahr spaeter wieder vom Stadtstaat Perugia besetzt, der sich 1406 ueberlegte, ob er nicht wieder die Befestigungen erneuern sollte. Nachdem es 1411 der Belagerung durch Braccio (genannt Braccio Fortebraccio da Montone, einem Condottiere der Paepste) widerstanden hatte, fiel es 1412 in die Haende von Ladislao di Napoli. Nachdem 1446 die Mauern wieder repariert waren, wurde es erneut von den exilierten Oddi belagert und dann im Jahr darauf von Giampaolo Baglioni, der die ganze Befestigung schliff. Nur 300 Meter vom Dorf in nordwestlicher Richtung kann man noch die Reste der mittelalterlichen Abtei San Paolo di Val di Ponte, genannt Celestina, sehen. Von den Kirchen der Befestigungsanlage verblieben noch San Francesco und die Pfarrkirche , die die Gemaelde „Madonna delle Mercede“ von Benedetto Bonfigli (1418-1496) und “Die Kroenung der Jungfrau” von Domenico Alfani (1506-1553) birgt. Solfagnano Das Dorf entwickelte sich bei der mittelalterlichen Burg, die zur Verteidigung des Reiseweges zwischen der Toskana und Umbrien gebaut worden war. Der Ort liegt auf 300 Meter Hoehe auf dem Colle (Hügel) Marinello. Der Name ist von einer Schwefelquelle abgeleitet, die immer noch existiert. Als Schauplatz von Auseinandersetzungen zwischen den Einwohnern und florentinischen Truppen wurde es 1410 von Braccio da Montone besetzt. Nach der Congiura de’ Pazzi (Verschwoerung der Verrueckten) im Jahre 1479 wurde es noch einmal von florentinischen Truppen unter der Fuehrung des Malatesta Baglioni angegriffen. Man erzaehlt, dass bei der Gefangennahme einer jungen Frau, die dem Geschlecht der Oddi zugerechnet worden war, obwohl die Schlacht und ein Duell vom Herzog von Calabrien angezettelt war, dieser plötzlich auf die betrübten Bitten des Mädchens alle Kampfhandlungen einstellen liess und alles in einem Bankett endete. Sehenswürdigkeiten der weiteren Umgebung Orvieto Von Ramazzano aus bis zur Talstation der Seilbahn von Orvieto sind es etwa eineinviertel Stunden. Sie fahren mit der Seilbahn zum oberen Rand der Tuff-Steilwand und folgen den Schildern Centro Storico (historische Stadtmitte). Dort koennen Sie sich einer Führung in den Pozzo della Cava (etruskische Brunnen und unterirdische Gaenge) anschliessen, wo Sie interessante Informationen zur Wiederentdeckung und zur Geschichte bekommen. Es lohnt sich auch der Besuch des Presepio (Krippe) mit Erklaerungen der wichtigen Elemente des Ganzen und mit Informationen ueber das Leben in Palaestina zur Zeit Christi. Am Ende bekommt man eine sympathische kleine Kostprobe von suessen und gesalzenen Speisen, koscher angerichtet nach den alten Rezepten gemaess der Bibel und einigen anderen hebraeischen Texten. Glanzpunkt der Stadt ist dann der herrliche gotische Dom mit seiner hoch aufragenden Fassade mit Reliefs und Mosaiken. Das Innere imponiert durch die Hoehe der Kirchenschiffe in abwechselnd gruenlich und weisslichen Steinquadern. Im linken Querschiff werden die Reliquien aufbewahrt, die von der Fronleichnamslegende stammen, das rechte, abgetrennte Querschiff, die Cappella di S. Brizio, sollte man sich nicht entgehen lassen (Eintrittskarten beim Fremdenverkehrsamt gegenüber dem Dom). Dort befinden sich die spektakulaeren Fresken von Luca Signorelli, welche apokalyptische Szenen darstellen. Perugia Assisi Spello Foligno Bevagna Montefalco Trevi Spoleto Todi Lago Trasimeno Cortona Umbertide Montone Città di Castello Die wichtigsten Veranstaltungen und Ereignisse in Umbrien Jährliche Veranstaltungen in der unmittelbaren Nähe: Gubbio: Vorbereitung des größten Weihnachtsbaumes der Welt (im Dezember) Lichter markieren die Umrisse eines Weihnachtsbaumes am Berghang hinter der Stadt. Norcia: Mostra mercato del tartuffo nero pregiato, Messe der schwarzen Trüffel (letzte Woche im Februar) Assisi: Calendimaggio, Kulturelle Veranstaltungen (zweite Woche im Mai) Gubbio: Corse dei Ceri, Wettlauf der Stadtviertel mit überdimensionalen Kerzen den Berg hinauf zur Kirche Sant’ Ubaldo (15. Mai) Gubbio: Palio della balestra, Armbrustschießen auf dem Platz vor dem Palazzo dei Consoli (27. Mai) Spoleto: Festival dei due mondi, Festival der zwei Welten – hochwertige kulturelle Veranstaltungen (im Juni) Perugia: Umbria Jazz, Jazz-Virtuosen aus aller Welt auf dem Platz vor dem Dom (im Juli) Foligno: Giostra della Quintana Karussell (?) (zweiter und dritter Sonntag im September) Città di Castello: Mostra nazionale del cavallo Ausstellung und Vorführung von Pferden (September) Città di Castello: Mostra del mobile in stile Ausstellung und Verkauf von antiken Möbeln (letzte Woche im September) Perugia: Eurochocolate Schokoladenmesse auf dem Corso Vanucci mit allen Schokolade produzierenden Firmen Europas. An vorderster Front: Perugina (Oktober) Überall in Umbrien kann man in der Weihnachtszeit Krippen-Landschaften finden, die mit viel Liebe zum Detail ausgestaltet sind. Folgen Sie den Hinweisen „Presepe“! ...

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PreisDer minimale Preis zur Person: € 25,00

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