Facebook Twitter Del.icio.us Digg OKNOtizie

Die Gegenden in Italien: B&B Ferienhaus und Ferienhaus Parco dei Mostri di Bomarzo

B&B Ferienhaus und Agrotourismus in Italien
Where you are in the site:
Home >
Die Gegenden in Italien >
Parco dei Mostri di Bomarzo - Italien
loading ...
SUCHE

Parco dei Mostri di Bomarzo - Italien






bevorzugte Regionen:Latium
Zimmer


bevorzugte Provinzen:
Viterbo
Zimmer

Ferienhaus und b&b:
La Piccola Rosa
Le Carcarelle

Argoments areas Parco dei Mostri di Bomarzo:
Kunst & Kultururlaub
Natururlaub

Parco dei Mostri di Bomarzo

In mehr als 30 Jahren seines Lebens (1552–1585) ließ Vicino Orsini, der letzte Feudalherr von Bomarzo, den rätselhaften Skulpturenpark von Pirro Ligorio, Giacomo Barozzi da Vignola und Nachfolgern anlegen, den er Sacro Bosco (= Heiligen Wald) nannte. Er widmete ihn seiner 1564 verstorbenen Frau Giulia Farnese, Tochter des Galeazzo Farnese (Herzog von Latera), nicht zu verwechseln mit Giulia Farnese, der Maitresse Alexanders VI. Durch die Heirat eines Orsini mit einer Familienangehörigen der Farnese - die mit Paul III. 1534 einen Papst stellten - vollzog sich in Bomarzo ein friedlicher Übergang vom Feudal- zum päpstlichen Zentralstaat, der durch Kardinäle verwaltet wurde.

Vicino Orsini verstarb 1585, und nach seinem Tod geriet die Anlage Jahrhunderte lang in Vergessenheit. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts fielen die verwitterten und völlig zugewachsenen Skulpturen in dem verwilderten Waldstück wieder auf. Salvador Dalí war der erste prominente Besucher des Parks 1938, und einige seiner Motive verarbeitete er augenscheinlich in seinem Gemälde Die Versuchung des Heiligen Antonius (1946). 1954 erwarben Giancarlo Bettini († 30. Juli 1997) und seine Frau Tina Severi Bettini († 28. Juli 1987) das komplette Areal und kümmerten sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts um eine flächendeckende Instandsetzung. Geschichtswissenschaftler und Kunsthistoriker wurden auf die Anlage aufmerksam, und es erschienen eine Reihe von Veröffentlichungen. Im 21. Jahrhundert ist seine touristische Nutzung unter dem neuen Namen "Park der Ungeheuer" ein entscheidender Wirtschaftsfaktor für die Gemeinde.

Auf einem Weg durch einen Obstgarten gelangt der Besucher über einen kleinen Bach (Fosso della Concia) in den "Heiligen Wald". Ca. 300 m westlich von zwei Sphinxen fletscht ein monumentaler Glaukos die Zähne.

Die 30 übrigen Skulpturen und architektonischen Kompositionen aus dem lokal reichlich vorhandenen Peperin-Gestein vulkanischen Ursprungs stehen komprimiert auf einem kaum 2 km² großen Areal nordöstlich des Baches. Nach einigen Monumentalskulpturen (kämpfenden Giganten, einer Frauengestalt auf einer Schildkröte und einem Pegasus), Nymphen und Brunnen ist ein kleines Theater im griechischen Stil über bemooste Stufen zugänglich. Nördlich eines schiefen Hauses (Casa Pendente) erstreckt sich eine von griechischen Vasen umgebene Terrasse, um die sich weitere Monumentalplastiken gruppieren: Neptun - nach anderer Interpretation Pluto) -, ein Delfin, eine schlafende Frau, ein Drache, Ceres und ein Elefant.

Weiter nördlich kann der Besucher in den aufgesperrten Rachen des Orcus hinabsteigen - eine dunkle Kammer. Wieder draußen, quert er eine Freifläche mit einer monumentalen griechischen Vase in der Mitte; vorbei an einer so genannten "etruskischen Sitzbank" (Herkunft und tatsächliche Funktion unklar) schließt der Rundweg nach Westen zu einer weiteren Terrasse auf, begrenzt von steinernen Pinienzapfen und Eicheln. Wiederum ist diese Terrasse von Skulpturen umgeben, nämlich Cerberus mit zwei Köpfen, zwei Furien, zwei Bären mit dem Familienwappen der Orsini, Löwen und Sirenen.

Auf einer Anhöhe liegt eine Rotunde, von der sich ein weiter Ausblick auf den Stadthügel von Bomarzo öffnet. In einem Rundtempel liegt das Restauratoren-Ehepaar Bettini begraben. Ob er auch Mausoleum für Giulia Farnese ist, wird aus überlieferten Andeutungen des Grafen vermutet, konnte aber bisher nicht nachgewiesen werden.

Die wenigsten zeitgenössischen Besucher gehen indes heute den "Park der Ungeheuer" - diesen Namen erhielt er erst Ende des 20. Jahrhunderts - mit wissenschaftlichem Interpretationsanspruch an. Familien mit Kindern von Viterbo bis Rom suchen beim Sonntagsausflug in den "Heiligen Wald" die eigentümliche Mischung aus Gruseln, Staunen, Rätseln, Spiel und Spaß.

Das Areal im Eingangsbereich mit Self-Service-Schnellrestaurant, Verkaufsstelle regionaler Agrarprodukte, Picknickplätzen, Minizoo, Spielplatz und Souvenirecke erhöht die Eignung des Parks für Familienausflüge. Der Park ist vor allem an den Wochenenden in den Sommermonaten stark besucht. Auch internationale Gäste kommen vorbei auf dem Weg nach Rom oder im Rahmen eines Tagesausflugs von den nahe gelegenen Agrotourismus-Fazilitäten. Die begrenzten infrastrukturellen Ressourcen Bomarzos sind nicht auf Dauergäste und Pauschaltourismus ausgerichtet. Dennoch sind die Arbeitsplätze, die durch die Pflege und Unterhaltung des Parks geschaffen worden sind, ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die kleine Gemeinde.

Photo



Parco dei Mostri di Bomarzo: karte



Teile der wiedergegebenen Informationen auf dieser Seite (Parco dei Mostri di Bomarzo) sind von der Webseite www.wikipedia.org unter Einhaltung der GNU-Lizenz für freie Dokumentation übernommen worden




Agriturismo e b&b in Italia - Italiano
Farmhouses and b&b Italy - English
Agrotourismus b&b Italien - Deutsch
Tourisme rural b&b Chambres Italie - Français
Privacy

© 2006 B&B Ferienhaus und Agrotourismus in Italien
Infoemedia srl
Sede op.: via Vico Squarano, 33 - 01100 Viterbo (VT)
Sede leg.: via Einaudi, 8 - 01100 Viterbo (VT)
C.F., P.I e N. iscr.R.I. di Viterbo: 02004430563